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Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten

Letzte Änderung 21.10.2016

Hier begleiten Sie in chronologischer Form Texte zum Prozess in unserer Gemeinde.
 

Kirche(n) am Ort - Treffen der katholischen Kirchengemeinderäte aus Sindelfingen und Umgebung

Letzte Änderung 14.10.2016

Am Freitagabend kamen ca. fünfzig Kirchengemeinderäte im Restaurant "Al Paradise" zusammen. Auf Einladung der katholischen Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen traf man sich zunächst zur Feier eines gemeinsamen Gottesdienstes in der Kirche St. Joseph. Anschließend wurde das "miteinander Mahl Halten" in gemütlichem Rahmen im Restaurant bei einem italienischen Buffet fortgesetzt. Bewusst war auf die sonst übliche Tagesordnung verzichtet und das persönliche Kennenlernen und der Austausch in den Mittelpunkt gestellt worden. Die Kirchengemeinderäte waren zahlreich erschienen: Vertreter aus den Gemeinden der Kernstadt Sindelfingen, aus Maichingen, Darmsheim, Dagersheim, Magstadt und aus den kroatisch, italienisch und portugiesisch muttersprachlichen Gemeinden nahmen teil.

Es gab einen intensiven Erfahrungsaustausch und viele Gespräche zur Gestaltung der Zukunft der Kirche vor Ort wurden geführt. Möglichkeiten gemeinsamer Veranstaltungen wurden ebenso erörtert wie Ansätze für eine generelle Stärkung der Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. Viele Ideen fanden allgemeine Zustimmung. Ebenso wurde deutlich, wie wichtig es ist, auch die Unterschiede in den Vorstellungen und Wünschen zu berücksichtigen.
Viele Entwicklungen wie z.B. der zunehmende Mangel an pastoralem Personal, der Rückgang der Zahl der Gemeindemitglieder und der gesellschaftliche Wandel erfordern die Bereitschaft zum Aufbruch - zu einem Aufbruch der gemeinsam geschieht.
Die Resonanz aller Beteiligten nach der Zusammenkunft war sehr positiv - und eine Fortsetzung mit weiteren Treffen ist geplant.
 

Rückblick: Gemeindeversammlung

Letzte Änderung 10.04.2016

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit der portugiesischen Gemeinde kamen am Sonntag, 10. April ca. 70 Gemeindemitglieder zur Gemeindeversammlung im Saal St. Joseph zusammen. Nach einer Einführung in den Entwicklungsprozess „Kirche am Ort. Kirche an vielen Orten gestalten“ und die Erläuterung der drei Phasen konnten sich die Teilnehmer an Stellwänden mit Texten und Bildern über verschiedene Themen informieren: Gesellschaftlicher Wandel, Kirchliche Orte in unserer Kirchengemeinde, Orte der Begegnung über unsere Kirchengemeinde hinaus und verschiedene geistliche Angebote, die den Prozess „Kirche am Ort“ begleiten.

Beim anschließenden Austausch an den Tischgruppen und im Plenum stellte sich heraus, dass das Vertrauen in Gott, das Handeln aus diesem Vertrauen heraus, und das Loslassen von nicht mehr tragfähigen Strukturen oder Formen als wichtig und zentral im kirchengemeindlichen Miteinander gesehen werden. Die Ergebnisse und die Diskussionen wurden abschließend zusammengefasst durch einen Austausch und die Klärung von Fragen zum Prozess. Die Teilnehmer erhielten eine Mappe mit Bild- und Textimpulsen, um sich in der kommenden Zeit mit der Frage, wie wir Kirche sehen und was Kirche in Zukunft braucht, zu beschäftigen. Wer nicht an der Gemeindeversammlung teilnehmen konnte, aber dennoch an der Impulsmappe interessiert ist, kann sich ein Exemplar im Pfarrbüro St. Joseph abholen.

Danke für dieses gute Miteinander!

Die Ergebnisse werden nun vom Prozessteam, das aus dem Leitungsteam des Kirchengemeinderates St. Joseph, des Pastoralrates der portugiesischen Gemeinde und dem Pastoralteam besteht, ausgewertet und in den Prozess einfließen.
 

Das Jahr der Barmherzigkeit

Letzte Änderung 08.01.2016

In unserer Diözese wird das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat, auch als Martinsjahr begangen. Das Gebet von Papst Franziskus bringt ins Wort, was sein Anliegen ist.
 

© Verband der Diözesen Deutschlands (Download nicht gestattet)

Gebet

Herr Jesus Christus, du hast uns gelehrt, barmherzig zu sein wie der himmlische Vater, und uns gesagt, wer dich sieht, sieht ihn. Zeig uns dein Angesicht, und wir werden Heil finden. Dein liebender Blick befreite Zachäus und Matthäus aus der Sklaverei des Geldes; erlöste die Ehebrecherin und Maria Magdalena davon, das Glück nur in einem Geschöpf zu suchen; ließ Petrus nach seinem Verrat weinen und sicherte dem reumütigen Schächer das Paradies zu. Lass uns dein Wort an die Samariterin so hören, als sei es an uns persönlich gerichtet: „Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht!“

Du bist das sichtbare Antlitz des unsichtbaren Vaters und offenbarst uns den Gott, der seine Allmacht vor allem in der Vergebung und in der Barmherzigkeit zeigt. Mache die Kirche in der Welt zu deinem sichtbaren Antlitz, dem Angesicht ihres auferstandenen und verherrlichten Herrn. Du wolltest, dass deine Diener selbst der Schwachheit unterworfen sind, damit sie Mitleid verspüren mit denen, die in Unwissenheit und Irrtum leben. Schenke allen, die sich an sie wenden, die Erfahrung, von Gott erwartet und geliebt zu sein und bei ihm Vergebung zu finden. Sende aus deinen Geist und schenke uns allen seine Salbung, damit das Jubiläum der Barmherzigkeit ein Gnadenjahr des Herrn werde und deine Kirche mit neuer Begeisterung den Armen die Frohe Botschaft bringe, den Gefangenen und Unterdrückten die Freiheit verkünde und den Blinden die Augen öffne.

So bitten wir dich, auf die Fürsprache Mariens, der Mutter der Barmherzigkeit, der du mit dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen.
 

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit 2016

Letzte Änderung 18.12.2015

© Verband der Diözesen Deutschlands (Download nicht gestattet)

Papst Franziskus hat am 13. März 2015 im Petersdom ein außerordentliches Heiliges Jahr angekündigt.
Die "Barmherzigkeit" liegt Papst Franziskus besonders am Herzen. Das von ihm ausgerufene außerordentliche Heilige Jahr soll sich in besonderer Weise mit der Barmherzigkeit beschäftigen. Die Barmherzigkeit soll während des Heiligen Jahres wieder neu in das Bewusstsein der Gläubigen gerückt werden.

Dazu schreibt der Papst in der Ankündigungsbulle zum Heiligen Jahr: „Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten […].“ (MV 3).
Das Heilige Jahr ist stets ein Anlass zur Vertiefung des Glaubens und zu einem erneuerten Lebenszeugnis aus dem Glauben.

In unserer Diözese wird das Heilige Jahr der Barmherzigkeit auch als Martinsjahr begangen.
Unter www.heiligesjahrbarmherzigkeit.de sind umfangreiche Informationen verfügbar.
Die Arbeitshilfe zur Jahr der Barmherzigkeit gibt Anregungen und Impulse.
Das Gebet von Papst Franziskus bringt ins Wort, was sein Anliegen ist.
Link zum Gebet: http://www.dbk.de/heiliges-jahr/messtexte-gebet-und-hymne/
Link zur Arbeitshilfe: http://www.dbk-shop.de/de/deutsche-bischofskonferenz/arbeitshilfen/das-heilige-jahr-barmherzigkeit.html?info=24657&dl_media=22985

 

Advent – eine Zeit der Erwartung und des Neubeginns

Letzte Änderung 27.11.2015

Advent bedeutet „Aktiv warten auf die Geburt Christi“, kann aber auch heißen: neu beginnen und aufbrechen. In unserer Diözese hat im Oktober der Prozess „Kirche am Ort“ begonnen. Es geht um einen Entwicklungsplan in der pastoralen und kirchlichen Arbeit für die kommenden Jahre angesichts des Wandels der Zeit.

Der Prozess wird in drei Phasen begangen:

  • Die erste Phase ist eine spirituelle Phase des Sehens und Wahrnehmens:
    Ziel ist es, neu zu entdecken, wo und wie Menschen und das Evangelium sich heute begegnen – im eigenen Leben und im Leben anderer.
  • Die zweite Phase ist eine Zeit der pastoralen Profilierung:
    Ziel ist es, Schwerpunkte zu setzen, sich zu vernetzen und zu ergänzen und nach anderen kirchlichen Orten zu suchen.
  • Die dritte Phase ist schließlich eine Phase der Umsetzung und der strukturellen Klärung:
    Ziel ist es, unterschiedliche Profile in den Kirchengemeinden zu sehen, die sich ergänzen, und diese strukturell zu sichern und Schwerpunkte zu setzen.

Als roter Faden gilt die Leitfrage: Was braucht unsere Kirchengemeinde, dass sie zukunftsfähig ist und auch weiterhin das Evangelium verkünden kann.

In unserer Kirchengemeinde starten wir im Advent 2015.

Der Kirchengemeinderat St.Joseph hat sich im Oktober zu seiner ersten Klausur in der aktuellen Wahlperiode in Ludwigsburg-Hoheneck im Haus St.Josef getroffen. Schwerpunkt des Wochenendes war die Vorstellung des von der Diözese Rottenburg-Stuttgart angestoßenen Prozesses zur pastoralen Entwicklung „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“. Gemäß des diözesanen Vorschlags zum Beginn des Prozesses beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit geistlichen Haltungen. Diese sind „erwarten“, „vertrauen“, „lassen“ und „wertschätzen“. Sie bilden die Basis des neuen Prozesses und zogen sich als roter Faden durch die Klausur. Als eine weitere Grundlage für die zukünftige Arbeit im KGR und in der pastoralen Entwicklung wurde eine Landkarte erstellt. Hier wurden alle Sindelfinger Gemeinden sowie sonstige kirchliche und pastorale Orte eingezeichnet. Auf Grundlage dieser Landkarte wurde die Vernetzung der Orte und Gruppen als das zweite wesentliche Thema für den Start der pastoralen Entwicklung in den Blick genommen. Der jetzt gestartete Prozess zur pastoralen Entwicklung soll im Jahr 2017 zum Abschluss gebracht werden.

Die Sonntagsgottesdiente im Advent werden von den vier geistlichen Haltungen bestimmt sein.

Aktuelle Informationen zum Prozess werden wir Ihnen regelmäßig im Kirchenfenster und auf der Gemeindeversammlung am 10. April 2016 zur Verfügung stellen. Beachten Sie auch unsere Veranstaltungen im geistlichen Programm.

Bitten wir Gott um seinen Segen für diesen gemeinsamen Weg. Ein Gebet dazu finden Sie in der rechten Spalte.

Gebet zum Prozess „Kirche am Ort“

Du, Gott aller Menschen,
bist mit uns auf dem Weg.

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Öffne unser Herz, damit wir einander mit Vertrauen und Zutrauen begegnen.
Öffne unser Herz, damit wir dich an unbekannten Orten und in fremden Lebenssituationen entdecken.

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Du, Gott aller Menschen,
bist mit uns auf dem Weg.

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Öffne unser Herz, damit wir Fremdes wertschätzen und einander als Gleichwertige annehmen.
Öffne unser Herz, damit wird lassen, was der Vergangenheit gehört und deinen Geist im Heute atmen.
Öffne unser Herz, damit wir mit dir in Bewegung bleiben.

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Du, Gott aller Menschen,
bist mit uns auf dem Weg.

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Wenn Veränderungen uns ängstigen und Neues noch nicht sicher macht, dann lässt du uns deine Nähe spüren.

°

Du, Gott aller Menschen,
bist mit uns auf dem Weg.

Michael Elmenthaler