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Pfingsten

Letzte Änderung 23.04.2021


Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben,
sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

2 Tim 1,7
 

Alles scheint leider gleich zu bleiben:

Stressige Unberechenbarkeit und Angst vor Ansteckung,
frustrierende Unplanbarkeit und ein ständiges Hin und Her bei Impfungen und Teststrategien, nerviges Homeschooling und Homeoffice,…

Doch genau mitten dahinein hat Gott uns seinen Heiligen Geist zugesagt:

Den Geist der Liebe, Zuversicht und Kraft,
aber auch den Geist der Vorsicht und Besonnenheit,
in diesem Sinne ein gesegnetes, bestärkendes
und zuversichtliches gemeinsames Zugehen auf Pfingsten.
 

 


 

 

Zu was fühle ich mich berufen?

Meine erste Erinnerung, die mir durch den Kopf schießt, wenn ich an Berufung denke:
Bevor ich ins Priesterseminar einzog, fragte mich der Direktor bei unserem ersten gemeinsamen Gespräch nach meiner Berufung…
Ich so: Wenn er jetzt hören möchte, dass Maria mir erschienen ist und gesagt hat, dass ich Priester werden soll…
…das kann ich ihm leider nicht bieten…
Er so (lachend): Das möchte er auch gar nicht hören….

Immer wieder denken Menschen automatisch meine Berufung hätte etwas mit meinem Job bzw. mit meinem „Beruf“ zu tun. Je älter ich werde und je länger ich Priester bin, habe ich das Gefühl, dass das gar nicht stimmt bzw., dass das einfach viel zu kurz gegriffen ist.
Natürlich liegt das im Wortsinn nahe: Beruf und Berufung. Viel wichtiger in diesem Wort ist aber der Teil „Ruf“.
Und dieser Ruf gilt erst einmal nicht unbedingt meiner Arbeit, sondern dem, was und wer ich bin. Dieser Ruf gilt dem, wie ich lernte und lerne auf meine Gefühle zu achten und ihnen zu trauen, dem, wie ich meine Mitmenschen sehe und ihnen begegne, er gilt auch dem, wie ich mit mir selbst und mit meiner Umwelt und Welt verantwortlich umgehe, gilt der Ehrlichkeit mir selbst gegenüber genauso, wie meiner Spiritualität, meiner Sexualität und all den Begabungen und Unbegabungen, die in mir schlummern, er gilt allen meinen Lebensmöglichkeiten, die ich schon ans Tageslicht bringen durfte und die, die ich noch ausprobieren darf.

Ich glaube, es geht einfach darum, in Freiheit eine gute Möglichkeit genau des Lebens führen zu dürfen, das Gott von Anfang an für mich vielfältig bereitgelegt hat und in das er (oder sie) mich hineinruft.

Ein Teil davon ist vielleicht, dass ich Priester wurde und bin…
…aber es ist eben nur ein Teil.
In Wirklichkeit geht es aber um Menschwerdung und Menschsein und um alles, was damit zusammenhängt und zusammenhängen kann.

Wozu ich mich berufen fühle?
Neugierig und offen zu bleiben, auf das was da noch kommt!

Herzliche Grüße und Gottes Segen auf dem Weg Ihrer persönlichen Berufung.
Pfarrer Wolfgang Metz
 

 


 

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